Archiv der Kategorie: Museum Tinguely, Basel

Aneignung und Fortschreibung in der Musik und Kunst seit 1900

RE-SET – Eine Zusammenarbeit der Paul Sacher Stiftung mit dem Museum Tinguely

28.02.2018 – 13.05.2018

Die interdisziplinäre Ausstellung im Museum Tinguely widmet sich dem vielfältigen Thema der kreativen Bearbeitung in der Musik des 20. Jahrhunderts und der Gegenwartskunst. Zu sehen sind Musikhandschriften und Kunstwerke, die inhaltlich, strukturell oder konzeptuell schon existierende Werke aufgreifen, umformen, paraphrasieren oder auch demontieren. Der musikalische Teil der Ausstellung, in dem Musikmanuskripte, Briefe, Fotos, Tonaufnahmen, Filme und Instrumente aus den rund 120 Sammlungen der Paul Sacher Stiftung gezeigt werden, gliedert sich in vier Abteilungen: Fremdbearbeitungen, Eigenbearbeitungen, Anknüpfungen an Volksmusik sowie populäre Adaptionen.

Cover der Langspielplatte From Walt Disney’s Fantasia.-Stravinsky – The Rite of Spring, Leopold Stokowski, Philadelphia Orchestra, Anaheim: Disneyland [1958] (WDL 4101A), (Bibliothek PSS)
Cover der Langspielplatte From Walt Disney’s Fantasia.-Stravinsky – The Rite of Spring, Leopold Stokowski, Philadelphia Orchestra, Anaheim: Disneyland [1958] (WDL 4101A), (Bibliothek PSS)
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Here’s the Answer, What’s the Question?

Sofia Hultén im Museum Tinguely
24.01.2018 – 01.05.2018

Lisa Anette Ahlers ist wissenschaftliche Mitarbeiterin/Kuratorin am Museum Tinguely. Sie hat Sofia Hulténs Ausstellung gemeinsam mit der Künstlerin kuratiert.
Lisa Anette Ahlers ist wissenschaftliche Mitarbeiterin/Kuratorin am Museum Tinguely. Sie hat Sofia Hulténs Ausstellung gemeinsam mit der Künstlerin kuratiert.

Von Lisa Anette Ahlers

Die Installationen und Videos von Sofia Hultén nehmen ihren Anfang bei gefundenen Objekten – unscheinbaren Gebrauchsgegenständen oder Material aus der Welt der Baumärkte und Werkstätten. In präzisen, manchmal das Absurde streifenden Manipulationen studiert sie die von einem Vorleben gezeichneten Dinge, greift in deren Zerfallsprozesse ein oder überarbeitet sie zu neuen Arrangements. Die markanten Titel ihrer Arbeiten spielen auf Konzepte aus Philosophie und Quantenphysik sowie auf Motive aus Science-Fiction und Popkultur an. Dadurch stehen sie in einem überraschenden, oft humorvollen Kontrast zur Nüchternheit des von ihr verwendeten Materials und der von ihr gefilmten Situationen. Das Museum Tinguely widmet der in Berlin lebenden Künstlerin (*1972 in Stockholm) in Kooperation mit der Ikon Gallery in Birmingham im Januar die bisher grösste Einzelausstellung.

Poesie und Rätselhaftigkeit des Fundobjekts Here’s the Answer, What’s the Question? weiterlesen

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60 Jahre Performancekunst in der Schweiz

PerformanceProcess
60 Jahre Performancekunst in der Schweiz
20.09.2017 – 28.01.2018
Museum Tinguely

Als Schnittstelle zwischen Theater, Tanz, Skulptur und darstellenden Künsten ist die Performance zum privilegierten Medium mehrerer Generationen von Schweizer Künstlerinnen und Künstlern geworden. Mit einer umfangreichen Präsentation ausgewählter Positionen möchte das Museum Tinguely diese Entwicklung vorstellen. Die Ausstellung nimmt ihren Anfang in den frühen 1960er-Jahren, zu der Zeit in der Jean Tinguely seine ersten autodestruktiven Aktionen realisierte, und erkundet von dort ausgehend mehr als fünf Jahrzehnte performativer Kunst. Als einer der Pioniere auf diesem Gebiet ersinnt Jean Tinguely Homage to New York (1960), das erste sich selbst zerstörende Kunstwerk der Geschichte im Garten des Museum of Modern Art, das ihm über Nacht zu Bekanntheit in der internationalen Kunstlandschaft verhalf, oder mit Study for an End of the World No. 2 (1962), einer skulpturalen Assemblage, die sich in der Wüste Nevadas zu guter Letzt in Rauch auflöst.

Gianni Motti, The Big Illusion-Lévitation, 1994 (in collaboration with illusionist Mister RG), Videostill
Gianni Motti, The Big Illusion-Lévitation, 1994 (in collaboration with illusionist Mister RG), Videostill

Neben Jean Tinguely bilden Künstler wie Urs Lüthi, Daniel Spoerri oder Anna Winteler den historischen Teil der Ausstellung während mit Alexandra Bachzetsis, San Keller, Florence Jung oder Anne Rochat neuere Tendenzen gezeigt werden. In Form von Dokumenten, Fotografien, Videos, Zeichnungen, Objekten und natürlich mit Performances selbst, sind Werke von mehr als 55 Künstlern und Künstlerinnen in der Ausstellung präsent. Jeden Monat präsentieren Künstlerinnen und Künstler historische wie auch speziell für die Ausstellung konzipierte Performances. Höhepunkt bei dieser Erkundung der performativen Künste ist ein zweitägiges, internationales Symposium in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Basel (26.–27.01.2018).

Die Ausstellung wurde von den Gastkuratoren Jean-Paul Felley und Olivier Kaeser vom Centre culturel suisse Paris in Zusammenarbeit mit Séverine Fromaigeat, Museum Tinguely, kuratiert.

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Jérôme Zonder – The Dancing Room

Jérôme Zonder
The Dancing Room
07.06.2017 – 01.11.2017
Museum Tinguely

Roland Wetzel, Direktor Museum Tinguely
Roland Wetzel, Direktor Museum Tinguely

Von Roland Wetzel

Jérôme Zonder (*1974 in Paris) gehört zu den herausragenden Zeichnern seiner Generation. Im Museum Tinguely realisiert er eine Einzelausstellung, die sich mit rund 40 Zeichnungen, einem grossformatigen Wandbild und einer skulpturalen Konstruktion zu einer Rauminstallation zusammenfügt. Jérôme Zonder – The Dancing Room weiterlesen

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Wim Delvoye – Ironie und Irritation

Wim Delvoye
14.06.2017 – 01.01.2018
Museum Tinguely

Andres Pardey, Vizedirektor Museum Tinguely

Von Andres Pardey

Im Werk von Wim Delvoye gibt es zwei grosse Konstanten: das Ornament und die Verdauung. Seit seinen frühesten Werken – und zu diesen zählt der Künstler durchaus auch Wasserfarbenbilder oder Collagen aus kleinen Stückchen farbigen Papiers aus seiner Kindheit – sind diese Themen präsent. Wim Delvoye – Ironie und Irritation weiterlesen

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