Archiv der Kategorie: Fondation Fernet Branca

Die besondere Materialität des Manish Nai

Manish Nai
10.06.2017 – 08.10.2017
Fondation Fernet-Branca

Manish Nais Arbeiten zeichnen sich durch eine besondere Materialität aus. Als Ausgangspunkt seines künstlerischen Schaffens steht der Werkstoff Jute, mit welchem Nai durch den Jutehandel seines Vaters erstmals in Berührung kam. Dieses traditionelle Naturprodukt steht im Kontrast zu neuen synthetischen Stoffen und wird von Nai in einen künstlerischen Kontext überführt. Die besondere Materialität des Manish Nai weiterlesen

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Metamorphosen – Véronique Arnold / Gabriele Chiari

Metamorphosen
Véronique Arnold – Gabriele Chiari
Frédérique Lucien
bis 27.03.2016
Fondation Fernet Branca

Der Titel «Metamorphosen» deutet das Gewicht an, welches die drei Künstler der Zeichnung beimessen. Wer sich auf ihre Sicht der Natur und des Körpers einlässt, wird einer kaum fassbaren Abstraktion gewahr, die sich allein in der Anmut der Zeichnung äussert.Der Anblick der zerschnittenen Körper und Pflanzen von Frédérique Lucien verändert unsere Sinne. Es entsteht die Illusion eines entfremdeten Blicks auf die Wirklichkeit. Wir befinden uns mitten in der Materie selbst, jener Materie, die danach trachtet, dass der Betrachter den Gegenstand mit seiner Wahrnehmung verwechselt. Und so haben wir Zugang zu diesen Metamorphosen, die von «einer wahrhaften Poesie der Linien» getragen werden.

Véronique Arnold bereichert ihr Werk mit Installationen, in denen Objekte, konzeptuelle Inhalte, Gedichte, Zeichnungen miteinander verwoben werden. Wir betreten eine Welt, sprachlich und sinnlich zugleich, in der Zeichnungnen auf seltenem und einzigartigen Papier oder in kunstvoller Stickerei Gestalt annehmen, Symbole eines schützenswerten Körpers, der gerade durch seine Abwesenheit so gegenwärtig ist.

Bei Gabriele Chiari ist die Zeichnung nichts anderes als die Krönung einer Suche nach dem Absoluten. Die Form taucht in der Erinnerung auf, breitet sich in der Farbe aus, nimmt auf dem Papier, das ihr eine Dimension und einen Platz im Raum zuweist, Gestalt an. Die Seele verwandelt sich in Materie, man nimmt die Hand wahr, welche die Linie zieht, die Energie der Geste, die das Denken konstruiert. Das Aquarell wird zum organischen Stoff, der aus 1001 unterschiedlichen Zellen besteht. Es verschmilzt zu einem Ganzen und scheint sich vor unseren Augen wie eine körperliche und physiologische Alchemie zu verwirklichen.

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Metamorphosen – drei Künstler widmen sich der Zeichnung

Véronique Arnold | Gabriele Chiari | Frédérique Lucien
15.11.2015 – 27.03.2016
Fondation Fernet Branca, Saint-Louis/F

Die Fondation Fernet-Branca schätzt sich glücklich, Werke der Künstler Véronique Arnold, Gabriele Chiari und Frédérique Lucien zeigen zu dürfen.

Der Titel Metamorphosen deutet das Gewicht an, welches die drei Künstler der Zeichnung beimessen. Wer sich auf ihre Sicht der Natur und des Körpers einlässt, wird einer kaum fassbaren Abstraktion gewahr, die sich allein in der Anmut der Zeichnung äussert.

Der Anblick der zerschnittenen Körper und Pflanzen von
Frédérique Lucien verändert unsere Sinne. Es entsteht die Illusion eines entfremdeten Blicks auf die Wirklichkeit. Wir befinden uns mitten in der Materie selbst, jener Materie, die danach trachtet, dass der Betrachter den Gegenstand mit seiner Wahrnehmung verwechselt. Und so haben wir Zugang zu diesen Metamorphosen, die von «einer wahrhaften Poesie der Linien» getragen werden.

Véronique Arnold bereichert ihr Werk mit Installationen, in denen Objekte, konzeptuelle Inhalte, Gedichte, Zeichnungen miteinander verwoben werden. Wir betreten eine Welt, sprachlich und sinnlich zugleich, in der Zeichnungnen auf seltenem und einzigartigen Papier oder in kunstvoller Stickerei Gestalt annehmen, Symbole eines schützenswerten Körpers, der gerade durch seine Abwesenheit so gegenwärtig ist.

Bei Gabriele Chiari ist die Zeichnung nichts anderes als die Krönung einer Suche nach dem Absoluten. Die Form taucht in der Erinnerung auf, breitet sich in der Farbe aus, nimmt auf dem Papier, das ihr eine Dimension und einen Platz im Raum zuweist, Gestalt an. Die Seele verwandelt sich in Materie, man nimmt die Hand wahr, welche die Linie zieht, die Energie der Geste, die das Denken konstruiert. Das Aquarell wird zum organischen Stoff, der aus 1001 unterschiedlichen Zellen besteht. Es verschmilzt zu einem Ganzen und scheint sich vor unseren Augen wie eine körperliche und physiologische Alchemie zu verwirklichen.

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