Archiv der Kategorie: _Allgemein

Lynette Yiadom–Boakye – A Passion To A Principle

Lynette Yiadom–Boakye
A Passion To A Principle
bis 12.02.2017
Kunsthalle Basel

Die Ausstellung ist angefüllt mit Figuren, die einen direkt, ja fast schon herausfordernd anblicken. Andere stehen, die Arme in die Hüften gestemmt, und wenden den Blick ab, oder sie ruhen nachdenklich blickend in der weichen Umarmung eines Sofas oder einer Hängematte. Wieder andere halten extravagante Vögel (eine Eule auf einem, einen Pfau auf einem anderen Gemälde), so als ob dies ebenso selbstverständlich wäre wie das Halten einer Zeitung, oder sie breiten ihre Gliedmassen mit der Körperspannung durchtrainierter Tänzerinnen und Tänzer aus. Lynette Yiadom–Boakye – A Passion To A Principle weiterlesen

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Editorial

Sam Keller, Direktor Fondation Beyeler
Sam Keller, Direktor Fondation Beyeler

Liebe Kunstfreunde
In den beiden Basler Halbkantonen werden seit Jahren heisse Diskussionen um Stadt- und Landkultur sowie ihre Zusammenarbeit geführt. Wie immer, wenn in der Kultur versucht wird, Kategorien und Grenzen einzuführen, werden diese der Komplexität kultureller Produktion und Rezeption kaum gerecht. Auch weil das Verbindende in der Kultur naturgemäss eben stärker ist als das Trennende.

Wie sich die Verbindung von intensivem künstlerischen Austausch in Metropolen und individueller Arbeit von Künstlern in der Zurückgezogenheit auf dem Land gegenseitig befruchten können, zeigen exemplarisch die  Herbstaustellungen in den Basler Museen. Editorial weiterlesen

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Ein Ort der Verlässlichkeit und Dauer

Christoph Gantenbein und Emanuel Christ
Christoph Gantenbein und Emanuel Christ

Emanuel Christ vom Architekturbüro Christ & Gantenbein gibt an der Pressekonferenz zum Erweiterungsbau des Kunstmuseum Basel Einblick in die Gedanken, die sich das Architektenduo zum Neubau gemacht haben.

Von Sibylle Meier, Basel

Das Grundstück des Burghof, welches vis-a-vis des Hauptbaus liegt, hat von Anfang an die Frage aufgeworfen, in welcher räumlich, funktionalen und architektonischen Beziehung der Neubau zum Hauptbau zu stehen kommen sollte. Dabei war eine Massgabe von zentraler Bedeutung: Beim Kunstmuseum Basel handelt es sich um ein Museum, welches aus zwei Häusern besteht. Hauptbau und Neubau sollten ein Paar bilden und eine gemeinsame Erscheinung im Stadtraum bilden. Die Idee war, dass der Neubau mit Respekt und Interesse für das, was schon da ist, entworfen werden sollte. Alt und Neu treten also in einen Dialog auf Augenhöhe, sogar die Traufen der beiden Häuser sind gleich hoch. Die räumliche und funktionale Verbindung der zwei Häuser vermittelt einerseits Kontinuität, sie erzählt aber auch eine neue Geschichte. Der Neubau ist ein Bekenntnis zu Kunst, urbaner Kultur und wirkt selbstbewusst und zurückhaltend zugleich. Er ist zeitgemäss und zukunftsorientiert. Ein Ort der Verlässlichkeit und Dauer weiterlesen

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