Alle Beiträge von Redaktion

Resonating Spaces

06.10.2019 – 26.1.2020

Fondation Beyeler

Leonor Antunes, Silvia Bächli, Toba Khedoori, Susan Philipsz, Rachel Whiteread

Marlene Bürgi ist seit 2018 kuratorische Assistentin der Fondation Beyeler und hat u.a. an der Ausstellung zu Louise Bourgeois’ Insomnia Drawings mitgewirkt.

Von Marlene Bürgi

Die Herbstausstellung der Fondation Beyeler ist fünf zeitgenössischen Künstlerinnen gewidmet: Leonor Antunes, Silvia Bächli, Toba Khedoori, Susan Philipsz und Rachel Whiteread. Zum ersten Mal stellen die international renommierten Künstlerinnen gemeinsam aus. Anders als bei einer umfassenden Gruppenschau liegt der Fokus auf exemplarischen Werken, die in sehr unterschiedlicher Form eine eigene Qualität von Räumlichkeit entfalten – als Skulptur, Zeichnung oder Soundinstallation. Die Werke evozieren Räume, die zwischen dem Erkennbaren und Flüchtigen oszillieren. Sie schaffen Orte und Ruhepausen, in denen die Fähigkeit des Erinnerns ausgelöst und Bilder lebendig werden. Resonating Spaces weiterlesen

Epizentren gegenwärtiger Weltbetrachtungen – Seismographen der Zukünfte

Roland Wetzel ist Direktor des Museum Tinguely
Roland Wetzel ist Direktor des Museum Tinguely

Einmal in der Woche gönne ich mir einen Besuch im Fitnessstudio. Das macht zwar wenig Spass, tut aber gut. Am Anfang des Jahres macht es jeweils noch etwas weniger Spass, weil man kaum Platz findet an den Geräten zwischen all den personifizierten guten Vorsätzen. Glücklicherweise schmelzen diese jeweils schnell wie Schnee an der Sonne und der Tatendrang verschiebt sich hin zu Dingen, die wahrscheinlich sinnvoller sind. Auf jeden Fall sinnvoll sind Besuche in den Museen in und um Basel. Diese zu unternehmen, verspricht Neues zu erfahren, eine gute Zeit zu haben, interessante Menschen zu treffen – oder einen Museumsbesuch gleich als Gelegenheit zu nutzen, um sich mit Freunden und Bekannten zu verabreden. Epizentren gegenwärtiger Weltbetrachtungen – Seismographen der Zukünfte weiterlesen

Edward Hopper in der Fondation Beyeler

In ihrer Frühjahrsausstellung 2020 zeigt die Fondation Beyeler Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen von Edward Hopper (1882–1967), einem der bedeutendsten amerikanischen Maler des 20. Jahrhunderts. Erstmals ist Hoppers einzigartiger Zugang zum Thema Landschaft Schwerpunkt einer Ausstellung.

26.01.2020 – 17.02.2020

Die Autorin dieses Textes, Katharina Rüppell, arbeitet seit 2018 in der Fondation Beyeler. Sie hat als kuratorische Assistentin an der Ausstellung Edward Hopper mitgewirkt.
Die Autorin dieses Textes, Katharina Rüppell, arbeitet seit 2018 in der Fondation Beyeler. Sie hat als kuratorische Assistentin an der Ausstellung Edward Hopper mitgewirkt.

Edward Hoppers weltberühmte Gemälde sind Manifestationen eines unverwechselbaren Blicks auf das moderne Leben. Mit seinen eindrucksvollen Sujets, seiner markanten Bildsprache und seinem virtuosen Farbenspiel prägt der Maler bis heute das Bild Amerikas in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Autos, Eisenbahnen, leere Strassen, abgelegene Leuchttürme und Häuser in unendlich weiten Landstrichen, aber auch die neuen Landschaften der modernen Grossstadt – diese Motive kennzeichnen Hoppers Werk. Der Maler brachte den Dingen der alltäglichen Lebenswelt eine hohe Aufmerksamkeit entgegen und verlieh ihnen eine bemerkenswerte bildliche Präsenz. Hoppers Gemälde sind keine naturalistischen Abbildungen, sondern stets Ausdruck seiner persönlichen Wahrnehmung der Welt. Am Beginn des Hopper’schen Malprozesses stand immer die Auswahl charakteristischer Motive. Er filterte das Gesehene und übertrug dessen Essenz  auf die Leinwand. Vor allem dieser Subjektivität der Darstellung verdanken die Bilder ihre unnachahmliche Faszination.

So gab Hopper zum Beispiel in Stairway, einem kleinen Ölgemälde aus dem Jahr 1949, den gewöhnlichen Eingangsbereich eines Hauses scheinbar realitätsgetreu wieder. Die Szene ist inspiriert von seinem Elternhaus in Nyack. Indem er einen ungewöhnlichen, erhöhten Standpunkt auf einer Treppe wählte und in seiner Komposition durch die diagonale Ausrichtung des Treppenhandlaufs den Blick durch die offene Tür auf einen bedrohlichen, dunklen Wald lenkt, wird deutlich, dass es sich dabei um die Abbildung seiner persönlichen Wahrnehmung handelt. Die «richtigen» Motive zu finden, war für Edward Hopper nicht leicht, der Malprozess langwierig. Insgesamt umfasst das Werkverzeichnis nur 366 Ölgemälde.

Edward Hopper, Secon Story Sunlight, 1960
Edward Hopper, Secon Story Sunlight, 1960

Landschaft: Zivilisation und Natur

Die Natur verändert sich ständig. Sie ist, folgt man kunsttheoretischen Überlegungen, in ihrem unablässigen Wandel nicht bildlich zu fixieren. Landschaftsgemälde zeigen stets ein ausgewogenes, statisches Bild der Natur. Vor diesem Hintergrund wird der explizit moderne Ansatz von Hoppers Werken fassbar, der in dieser Ausstellung zum ersten Mal überhaupt hervorgehoben wird: Der Maler deutet die Möglichkeit eines Ausgreifens der Landschaft über den Bildrand an und bezieht dadurch die Idee der bewegten Natur in seine Kompositionen ein. 

Eines der faszinierendsten Landschaftsgemälde, Cape Ann Granite (1928), ehemals Teil der renommierten Sammlung von David Rockefeller, ist der Fondation Beyeler als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt worden. Das grossartige Werk stand am Anfang des Vorhabens, Edward Hopper eine Ausstellung zu widmen und seine besondere Behandlung von Landschaft in den Mittelpunkt zu rücken. Das Bild zeigt ein abschüssiges, mit massiven Felsbrocken übersätes Gelände. Mit der Darstellung von Licht und Schatten auf Felsen griff Hopper ein Motiv wieder auf, mit dem er sich bereits zwischen 1912 und 1923 während diverser Sommeraufenthalte an den Küsten von Maine und Massachusetts intensiv befasst hatte. Eine Auswahl dieser selten ausgestellten Studien wird in der Fondation Beyeler zu sehen sein. Die Schatten verleihen der Landschaft in Cape Ann Granite eine dramatische, dynamische Anmutung. Aber auch die Aufmerksamkeit des Betrachters wird in Bewegung versetzt. Die Schatten und die Neigung des Geländes lenken den Blick nach rechts. Knapp vor dem rechten Bildrand entfaltet sich jedoch ein Tiefensog: Hinter dem Abhang und einigen Sträuchern öffnet sich der Bildraum und gibt die Sicht auf eine grenzenlose blaue Weite frei, in der Himmel und Meer nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind. 

Meist thematisieren Hoppers Landschaften Eingriffe des Menschen in die Natur. Motive wie Züge und Autos stehen exemplarisch für die zivilisatorische Erschliessung des ausgedehnten Landes. Auch Hoppers eigene Erfahrung als Reisender hat sich in den Landschaftsbildern niedergeschlagen, indem er mit Strichen, Unschärfen oder anderen kompositorischen Mitteln die Bewegung des Wahrnehmenden und das Vorbeiziehen der Landschaft vor dem Zug- oder Autofenster erfasst hat. Es sind aber oftmals auch leere Strassen oder, wie im ikonischen Ölgemälde Railroad Sunset (1929), unbefahrene Eisenbahnschienen, die den Eindruck von der unermesslichen Weite der Landschaft in Hoppers Bildern bestimmen. Allen Landschaftsdarstellungen hat Hopper einen geometrischen Bildaufbau zugrunde gelegt. Besondere Bedeutung kommt dabei der Betonung der Horizontalen zu: Bildparallel verlaufende Strukturen wie Eisenbahnschienen, Strassen, aber auch die wogenden Hügelketten und der scheinbar grenzenlose Himmel weisen auf die Ausdehnung der Landschaft über den Bildrand hinaus hin. 

Die Andeutung eines weiten Raumes ausserhalb der Bildgrenzen ist ein charakteristisches Merkmal von Hoppers Landschaftsmalerei und trägt oftmals massgeblich zu deren melancholischer, unheimlicher und bedrohlicher Grundstimmung bei. Die verlassene Landstrasse in Gas (1940), einem seiner bekanntesten Bilder, wird links von einem dunklen Wald gesäumt, rechts befindet sich eine Tankstelle, an der ein Tankwart an einer der Zapfsäulen hantiert. Die diagonale Staffelung der leuchtend roten Benzinsäulen entfaltet einen perspektivischen Sog in die Tiefe des Bildes. Er bündelt sich dort, wo die Strasse, auf eine ungewisse Zukunft anspielend, im undurchdringlichen Wald verschwindet. Tankstelle und Tankwart scheinen wie von der Zivilisation abgeschnitten. Seine Spannung bezieht das Bild nicht zuletzt aus dem Gegensatz zwischen dem natürlichen Licht der Abenddämmerung und der künstlichen Beleuchtung der Tankstelle. Die Situation erinnert an eine Filmszene, in der gerade etwas Gefährliches geschehen ist oder gleich geschehen wird. Viele Filmschaffende wie Alfred Hitchcock, Wes Anderson oder Wim Wenders haben sich von diesem spannungsgeladenen Moment in Hoppers Gemälden, der Darstellung eines Zustands in der Schwebe zwischen zwei Ereignissen, inspirieren lassen.

Edward Hopper, Lighthouse Hill, 1927
Edward Hopper, Lighthouse Hill, 1927

In Cape Cod Morning (1950) wird die unheilvolle Spannung durch ein weiteres, für Hoppers Gemälde typisches Bildmittel erzeugt: Eine in einem Erker eines Hauses stehende Frau ist – wie  viele Figuren in Hoppers Bildern – auf etwas fokussiert, das für die Betrachtenden nicht sichtbar ist. Sie wird durch die Architektur des Hauses physisch völlig von der sie umgebenden Natur abgeschirmt. Ihren aufmerksamen Blick richtet die Frau auf einen Punkt oder ein Geschehen ausserhalb des Bildraums. Ihre Körperhaltung lässt eine nahende Bedrohung erahnen.

Die Edward Hopper-Ausstellung der Fondation Beyeler präsentiert zahlreiche bedeutende Meisterwerke, die für gewöhnlich nur in namhaften Museen und Privatsammlungen in den USA zu bewundern sind. Unter den mehr als 60 Ölgemälden, Aquarellen und Zeichnungen zum Thema Landschaft sind sowohl weltberühmte Bilder als auch grossartige Neuentdeckungen vertreten. Die Ausstellung umfasst Werke aus sechs Jahrzehnten und gewährt damit einen umfänglichen und spannenden Einblick in den Facettenreichtum der Hopper’schen Malerei. Organisiert wird die Ausstellung von der Fondation Beyeler in Kooperation mit dem Whitney Museum of American Art, New York, in dessen Beständen sich die weltweit grösste Hopper-Sammlung befindet. 

Als weiteres Highlight wird in einem Ausstellungsraum der 3D-Kurzfilm Two or Three Things I Know about Edward Hopper des renommierten Regisseurs und Fotografen Wim Wenders gezeigt. Für diesen Kurzfilm liess Wenders sich von der Bildästhetik des von ihm hochgeschätzten Hopper inspirieren, wobei er auf poetische Weise anschaulich macht, wie viel das Kino dem grossen amerikanischen Maler verdankt, wie sehr aber auch Hopper vom Kino beeinflusst wurde.

Picasso, Chagall, Jawlensky: Die Sammlung Im Obersteg

22.02.2020 – 24.05.2020

In der Sammlung Im Obersteg befinden sich Meisterwerke von Pablo Picasso, die weltberühmten Judenbildnisse Marc Chagalls von 1914, Alexej von Jawlenskys umfangreiche Werkgruppe sowie sieben eindringliche Gemälde Chaïm Soutines und Werke vieler anderer Künstler. Seit 2004 ist die Sammlung im Kunstmuseum Basel als Dauerleihgabe beheimatet. Die Ausstellung Picasso, Chagall, Jawlensky präsentiert die Basler Privatsammlung im Dialog mit ausgesuchten Werken der Öffentlichen Kunstsammlung. 

Ausgewählte internationale Leihgaben akzentuieren die zentralen Themen der Ausstellung. Dabei handelt es sich meist um Werke, die vormals Teil der Sammlung Im Obersteg waren oder in einem wichtigen Bezug zu ihr stehen. Picassos monumentales Bildnis von Jean Cocteau im Harlekinkostüm, der Arlequin assis (1923), war viele Jahre das Hauptwerk der Sammlung, bis es nach dem Tod Karl Im Oberstegs im Jahr 1969 verkauft wurde. Erstmals seit 50 Jahren macht es die Ausstellung möglich, dieses Meisterwerk aus Privatbesitz erneut im Kontext der Sammlung Im Obersteg zu sehen, begleitet von seinem Geschwisterbild, dem Basler Arlequin assis aus demselben Enstehungsjahr.

Pablo Picasso, Arlequin assis, 1923
Pablo Picasso, Arlequin assis, 1923

Bei einer weiteren Leihgabe handelt es sich um eine Replik von Marc Chagalls Der Jude in Schwarz-Weiss, die der Künstler um 1923 in Paris nach der in der Sammlung Im Obersteg befindlichen Erstfassung gemalt hatte und die sich heute im Palazzo Ca’Pesaro in Venedig befindet. Diese Zusammenführung wird ergänzt und kontextualisiert durch eine Korrespondenz zwischen Karl Im Obersteg, Marc Chagall und dem Sammler Alexandre Kagan-Chabchay, die die Problematik und Bedeutung der Repliken in der Kunst Chagalls thematisiert. 

Die Verkäufe solch wichtiger Werke könnten unter dem Motto «Prüfe alles, behalte das Gute» stehen. Dies schrieb Karl Im Obersteg 1952 in eines seiner Sammlungsalben, das er seinem Sohn Jürg zum 38. Geburtstag schenkte. Er war bereit, sich von Werken zu trennen, wenn dies das Profil der Sammlung schärfte oder die begrenzten räumlichen Gegebenheiten seines Hauses es erforderten. Prominentestes Beispiel war der Eintausch von Marc Chagalls La noce (1911, heute im Musée national d‘art moderne Centre Pompidou, Paris) gegen den Juden in Grün (1914) im Jahr 1935. Nur ein Jahr später erwies sich dieser Tausch als Segen, als sich die Gelegenheit bot, die zwei Geschwisterbilder Der Jude in Schwarz-Weiss und Der Jude in Rot aus Privatbesitz zu erwerben.

Alexej von Jawlensky, Selbstbildnis, 1911
Alexej von Jawlensky, Selbstbildnis, 1911

Neben den Hintergründen zur Sammlung will die Ausstellung
Picasso, Chagall, Jawlensky dem Publikum die Lebensgeschichte von Karl und Marianne Im Obersteg-Buess nahebringen. Historische Fotografien der Werke in den verschiedenen Wohnsituationen der Familie Im Obersteg vermitteln ein lebendiges Bild des Lebensumfelds des Sammlerpaares. Die Sammlung als Ausdruck einer individuellen Biografie dokumentiert die Entwicklung einer Begeisterung, einer Leidenschaft und einer ästhetischen Präferenz. Karl Im Obersteg suchte keinen gefällig-schönen Wandschmuck, sondern ihn faszinierte die verändernde Kraft der Kunst, ihr im spontanen Schöpfungsakt auflebender Ausdruck. Seine Strategie war, sich mit Kunst zu umgeben, die ihn begeisterte und herausforderte – ein Ziel, das auch die Ausstellung verfolgt.

Home Stories. 100 Jahre, 20 visionäre Interieurs

08.02.2020 – 23.08.2020

Unser Zuhause ist Ausdruck unseres Lebensstils, es prägt unseren Alltag und bestimmt unser Wohlbefinden. Mit der Ausstellung Home Stories. 100 Jahre, 20 visionäre Interieurs initiiert das Vitra Design Museum eine neue Debatte über das private Interieur, seine Geschichte und seine Zukunftsperspektiven. 

Die Ausstellung führt den Besucher auf eine Reise in die Vergangenheit und zeigt, wie sich gesellschaftliche, politische und technische Veränderungen der letzten 100 Jahren in unserem Wohnumfeld widerspiegeln. Im Zentrum stehen die grossen Zäsuren, die das Design und die Nutzung des westlichen Interieurs geprägt haben – von aktuellen Themen wie knapper werdendem Wohnraum und dem Verschwinden der Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben über die Entdeckung der Loftwohnung in den 1970er-Jahren, aber auch dem Siegeszug einer ungezwungeneren Wohnkultur in den 1960ern und dem Einzug moderner Haushaltsgeräte in den 1950ern bis hin zu den ersten offenen Grundrissen der 1920er-Jahre. Diese Umbrüche werden anhand von 20 stilbildenden Interieurs veranschaulicht, darunter Entwürfe von Architekten wie Adolf Loos, Finn Juhl, Lina Bo Bardi oder Assemble, Künstlern wie Andy Warhol oder Cecil Beaton sowie der legendären Innenarchitektin Elsie de Wolfe. Die ausgewählten Interieurs zeigen, in welchem Masse die Gestaltung von Wohnräumen durch einzelne Gestalterpersönlichkeiten, aber stets auch durch Einflüsse aus Kunst, Architektur, Mode oder Set-Design beeinflusst werden. Während viele Interieurs heute eine von Möbelanbietern oder Instagram vorgelebte Monotonie aufweisen, zeigt die Ausstellung mit einer Fülle von Exponaten, was für eine reiche, überraschende Disziplin Interior Design sein kann. Auf eindrückliche Art und Weise wird damit die jüngere Geschichte des privaten Wohnens neu entdeckt. Die Ausstellung Home Stories präsentiert entscheidende Wegmarken dieser Entwicklung und zeigt, dass die Frage «Wie wohnen?» heute noch genauso aktuell ist wie vor 100 Jahren.

Im Rahmen der Ausstellung wird auch die begehbare Rekonstruktion der Visiona 2 des dänischen Designers Verner Panton im Feuerwehrhaus zugänglich sein. Die organisch geformte Wohnlandschaft in Rot- und Blautönen, inspiriert von Popkultur und Science-Fiction, gilt als eines der ungewöhnlichsten Wohninterieurs des 20. Jahrhunderts.